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Unsere Yamaha TRX 850

Die schönste Ducati, welche nicht von Ducati gebaut wurde. Mit diesen Worten wurde die TRX 850, von der Fangemeinde liebevoll Trixi genannt, beschrieben, als sie mitte der Neunziger auf der Bildfläche erschien. Schon damals liebäugelte ich ein wenig mit der Schönheit. Da ich jedoch, zu dieser Zeit, bei einem Hondahändler meine Brötchen verdienen durfte, stand die Yamaha nicht zur Diskussion.
Etwa 15 Jahre später, wieder einmal auf der Suche nach einem zuverlässigen, etwas aus der Reihe gefallenem Bike, lief sie mir, eher zufällig, über den Weg. Als ich sie ,mit ihren knapp 30.000 km auf der Uhr, in einem Top Zustand sah, war es um mich geschehen. Das dunkle metallic grün fand ich schon immer toll, ausserdem schliesst sie perfekt die Lücke zwischen der Honda XBR 500 und der Honda VTR 1000. Schnell wurde man sich über den Preis einig und so wurde im Herbst 2009 die Trixi noch ausgiebig angetestet.


Zwei Zylinder in Reihe, mit jeweils fünf Ventilen, bringen es auf 849 ccm, sowie bei einer Verdichtung von 10:1 auf 61 KW (83 PS) bei 7500/U. Der Hubzapfenversatz von 270°sorgt für einen italienisch anmutenden Schlag. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 215 km/h. Auch wenn diese, heutzutage bescheidenen Werte, belächelt werden, reicht es, bei einem Drehmoment von 87Nm bei 6000 U/min., für flottes Räubern auf der Landstrasse völlig aus.

Das Trockengewicht liegt bei 188 kg, fahrfertig bei 212 kg. Der Radstand misst 1435mm, vorne kommt ein 120/60-ZR17, hinten ein 160/60-ZR17 zum Einsatz. Die Gabel mit 41 mm Holmdurchmesser, sowie 120 mm Federweg, ist in der Zug und Druckstufe einstellbar.
Zusammen mit der Michelin Pilot Power Bereifung lässt das Fahrwerk auf der Landstrasse kaum Wünsche offen.
Der Gitterrohrrahmen soll noch echte Handarbeit sein. Bei genaueren Betrachten kann man schon ins Schwärmen geraten. Ein richtiges Kunstwerk, tadellos verarbeitet. Nicht nur das Fahwerk, sondern auch der Motor bringen echten Spass. Eine Bohrung von 89 mm zusammen mit dem Hub von 67,5 mm versprechen Drehfreudigkeit. Die Armaturen sind Zeugen der alten Schule. Alles vorhanden, was man zum Fahren braucht. Mäusekino? Fehlanzeige! Auch die, im Innenbereich, offene Verkleidung wirkt klassisch schön. Die Sitzpsition ist sportlich, Kreuz und Handgelenke bleiben aber heile.

Die originale Übersetzung 17/39 ist schon extrem lang ausgefallen. Im letzten Gang zeigt der Drehzahlmesser, bei 100 km/h, gerade mal etwas über 3000 U/min an. Un da ich sowieso lieber auf kleinen und winkligen Landstrassen, als auf der Autobahn, unterwegs bin, entschied ich mich für eine recht kurze Endantriebs-Übersetzung von 16/42.
Bei knapp 4000 U/min ist man mit 100 km/h unterwegs. Die ersten Testfahrten waren Erfolgversprechend. Gibt man im letzten Gang bei 100 km/h Gas, gehts ohne Schüttelei richig zur Sache und ein Zwischenspurt auf der Bahn ist trotzdem möglich.

Im nächsten Schritt werden die vorderen Bremssättel gegen R6 Zangen getauscht. Was dabei herauskommt werden Sie demnächst hier erfahren.

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